Wer sich ein Tier zulegt, geht eine lange Verpflichtung ein. Dies geht für jedes Tier das man sich anschafft. Und erst recht bei einem Hund. Denn der Hund hat innerhalb einer Familie einen ganz besonderen Stellenwert. Zum einen ist der Hund ja ein Tier, zum anderen wird dieser aber auch als Familienmitglied gezählt

Wer sich also Gedanken darüber macht ob er sich einen Hund zulegt, sollte sich ganz zu Anfang darüber Gedanken machen welche Hunderasse zu ihm passt, beziehungsweise in seine Familie passt. Nicht jeder Hund passt in jede Familie und schon gar nicht in jede Wohnsituation.

Beginnen sollte man seine Gedanken dahingehend ob man eine große Wohnung, oder eher eine kleinen Wohnsituation hat. Ob man alleine lebt oder in einer kleinen Familie mit einem Kind oder mehreren Kindern. Denn genau diese Vorbedingungen sorgen im Nachhinein für ein reibungsloses miteinander.

Und als Nächstes wäre die Überlegung, nehme ich einen Hund, vielleicht sogar schon einen ausgewachsenen Hund aus dem Tierheim, oder hole ich einen Hund als Kleintier sprich Welpen vom Züchter und die jeweiligen Anbieter.

Ab wann mit Welpenerziehung beginnen?

Einem alten Hund bringst du nichts bei, sagt ein altes Sprichwort. Das stimmt so nicht ganz, dennoch ist ein wenig Wahrheit vorhanden. Allen Tieren bringt man über die Klassische Konditionierung etwas bei. Manche Tiere lernen mehr, andere wieder weniger. Wie bei den Menschen!

Über die Konditionierung bringt man dem Hund auch die wichtigsten Kommandos bei. Sowohl bei Welpen als auch bei ausgewachsenen Hunden.

Welpen erfahren Ihre Umwelt genauso wie Menschenkinder. Über das Stillen der eigenen Lust. Ohne Lust wird man einem Hund nichts bei bringen. Bei Welpen muß also der Motivationsanker spielerisch gesetzt werden. Hat man verstanden, wie der eigene Welpe tickt, wann er wach und aufnahmefähig ist, kann man ihm so ziemlich alles beibringen. 

Einem müden, überspannten Hundewelpen werden sie kaum etwas beibringen. Deswegen ist die Beobachtung in den ersten Tagen eine wichtige Aufgabe der neuen Hundehalter. So erkennt dieser gleich, wann der Hund seinen wachsten Punkt am Tage hat und man bringt ihm so einiges leichter bei. 

Einen Hund dressiert man nicht. Einen Hund erzieht man. Und bei der Hundeerziehung geht es nicht darum dem Hund ein paar Tricks beizubringen, sondern wie er sich in der jeweiligen Umgebung und den verschiedenen Lebenssituationen verhält. Je früher man als Hundehalter mit den einfachsten Kommandos beginnt, um so einfacher lernt der Hund diese durch sich wiederholende Übungen und lernt dadurch was von Ihm wann gefordert wird. 

Welpen werden in der Regel ab der fünfzehnten Woche vom Anbieter oder Züchter abgegeben. Diese Zeit benötigt der Hund um von der Hundemutter alle wichtigen Immunstoffe und Vitamine über die Muttermilch zu bekommen. Absolut wichtig, und alles andere wäre für den Hund und seiner gesundheitliche Entwicklung fatal bis gefährlich.

Wann mit Welpenerziehung beginnen? Ab der sechzehnten Woche darf mit dem Welpen das Hundetraining begonnen werden. Und hier wird der Grundstock für das Vertrauen von Hund ins Herrchen / Frauchen gesetzt und auch umgekehrt. 

Die einfachsten Kommandos zu beginn

Viele fragen sich, was man dem kleinen Welpen zuerst beibringt. Und ob es Übungsstunden gibt die eingehalten werden sollen. Oder ob das gemeinsame „Gassi-gehen“ zur Übungseinheit wird.

Meist liegt es gar nicht am Hund selber, dass er die Kommandos nicht umsetzt. Viel häufiger liegt es leider am Hundehalter selber. Denn dieser nutzt zwei bis drei Kommandos für ein und dasselbe Verhalten welches er vom Hund erwartet.

Also, machen Sie sich sich selbst als erstes Klar, welches Kommando soll welches Verhalten zeigen.

Klassisch ist „Sitz“! Sitz ist aber nicht „Platz“! Und schon gar nicht hinsetzen. Verstehen Sie, worauf es hinausläuft. Sitz ist Sitz. Platz ist ein eigenes Kommando mit einem anderem Verhalten. Warum sollte ein Hund an der Ampel Platz machen, wo er doch genau wie Sie auf die Grünphase wartet. Ergo kommt hier ein Sitz-Kommando. 

Wenn der Mensch also in seinen Kommandos klar ist, kann der Hund bei wiederholenden Übungen diese auch umsetzen. Es lernt also nicht nur der Hund zu beginn, sondern auch der Hundehalter!

Beginnen Sie mit dem Welpen immer wieder die einfachsten Kommandos. Und nach jedem erfolgreichen umsetzen des genannten Kommandos füttern Sie in mit einem Leckerli. 

Immer und Immer wieder. Und nach einer kurzen Übungszeit, hat der Hund das Kommando verinnerlicht und macht diese dann auch ohne extra Leckerli. Aber hin- und wieder geben Sie ihm natürlich etwas. Einem guten Freund gibt man doch gerne etwas. Und je besser Sie Ihren Welpen zu beginn erziehen, umso verlässlicher wird dieser für Sie als Freund und Gefährte, denn Sie nicht mehr an Ihrer Seite missen möchten. 

Hundeerziehung macht spass und sorgt auf gegenseitigen Verlass. Üben Sie mit Ihrem Hund oder Welpen. Es ist so toll, wenn man sieht wie sich der Hund entwickelt und selber über seine eigenen Fortschritte freut. 

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