Künstliche Intelligenz gehört zur Informatik. Die zentrale Zielstellung lautet, intelligentes Verhalten von Computern und Maschinen sowie maschinelles Lernen zu automatisieren. Dabei sollen menschliche Entscheidungsstrukturen nachgebildet werden. 

In den letzten Jahren gab es auf dem Gebiet sehr erhebliche Fortschritte, die unter anderem zu selbst fahrenden Autos führten. Auch die Algorithmen von Suchmaschinen zählen zur KI. 

Anwendungsgebiete der Künstlichen Intelligenz 

  • Suchmaschinen
  • Exploration von Ölquellen
  • Steuerung von Marsrobotern
  • medizinische Diagnose
  • maschinelle Übersetzung
  • Text- und Spracherkennung
  • Data-Mining
  • Bild- und Gesichtserkennung
  • selbst fahrende Autos
  • automatische Produktionsstraßen
  • humanoide Roboter
  • social Bots
  • autonome Waffen
  • Astronomie

Starke und schwache KI 

Die starke Künstliche Intelligenz ist zur Problemlösung imstande. Sie sucht also unter mehreren Entscheidungsvarianten die optimalste heraus und verwendet dabei Methoden wie Trial & Error, die Menschen auch anwenden. Bei der KI ist diese Methode deutlich zielführender, weil Computer wesentlich schneller als ein Mensch die Konsequenz einer Entscheidung berechnen können. 

Im Gegensatz dazu soll die schwache KI konkrete Anwendungsprobleme lösen. Sie unterstützt den Denkprozess des Menschen nur in einem Teilbereich. Beispiele für die starke KI wären selbst fahrende Autos (die bei einem möglichen Crash eine Entscheidung treffen müssen) oder Suchmaschinen, die erraten, wonach wir eigentlich suchen wollten. 

Beispiele für schwache KI wären zum Beispiel Sprach- und Texterkennungssystem oder auch Computerspiele, die menschliches Verhalten eher simulieren, wobei in jüngster Zeit die Grenzen zur starken KI verschwimmen – die Games werden in der Tat immer intelligenter. 

Lernfähigkeit der Künstlichen Intelligenz 

Der Begriff “Intelligenz” ist an sich unscharf, doch im Falle der KI geht man davon aus, dass sie selbst lernend funktionieren sollte. Das schaffen auch mit schwacher KI ausgestattete Systeme wie etwa die Text- und Spracherkennung, die sich einmal vom Nutzer per Hand eingegebene Sonderworte (Eigennamen etc.) merken. 

Die Lernfähigkeit gilt als Hauptanforderung an die KI. Sie muss schon bei der Programmierung eines KI-Systemes integriert sein, darf also nicht nachträglich programmiert werden. Die zweite Hauptanforderung betrifft den Umgang mit unsicheren (probabilistischen) Informationen. Diese zu verarbeiten und dabei eine optimale Lösung zu finden ist das Wesen intelligenten Handelns.

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  • (Beitragsbild: kuenstliche-intelligenz-wissen): © geralt / Pixabay.com