Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden durch mehrere Faktoren begünstigt, die wir durch unsere Lebensweise abstellen können. Die Erkenntnisse sind allerdings nicht neu, auch wenn immer wieder mahnend darauf hingewiesen wird. 

Rauchen 

Raucher leben gefährlich. Nicht nur das Lungenkrebsrisiko ist hoch, auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden durch Rauchen deutlich begünstigt. Wege zum Nichtraucher gibt es viele. Lange wurde empfohlen, strikt an einem bestimmten Tag aufzuhören, doch es hat sich gezeigt, dass auch eine allmähliche Reduktion des Zigarettenkonsums erfolgreich sein kann. Neben therapeutischen Ansätzen wie der Hypnose und Nikotinpflastern gibt es auch Kurse in Volkshochschulkursen sowie Selbsthilfegruppen, die werdende Nichtraucher unterstützen. 

Umstellen der Ernährung 

Obst und Gemüse stärken das Herz-Kreislauf-System, Fleisch (vor allem rotes Fleisch) belastet es hingegen. Fette sollten nur sparsam verwendet werden, Ballaststoffe benötigt der Körper hingegen ausreichend (minimal 20 g pro Tag beim Erwachsenen). Gesättigte Fettsäuren dürfen höchstens 10 % der Nahrung ausmachen, Alkohol und Süßgetränke sind grundsätzlich schädlich und höchstens in sehr kleinen Mengen vertretbar. Die gesamte Ernährung sollte darauf abzielen, dass kein Übergewicht entsteht. Dieses erhöht sehr deutlich das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. 

Gesunder Sport 

Dass Sport gesund ist, gilt als Allerweltsweisheit, aber ganz so einfach ist es nicht. Menschen mit einem belasteten Kreislauf benötigen die richtige Sportart, die ihnen nötigenfalls ein Arzt empfehlen sollte. Es gibt inzwischen in vielen Städten spezielle Herz-Sport-Gruppen, ein Trend, der sich erst in den letzten Jahren entwickelt hat. Sie wurden direkt für Herzpatienten gegründet, nehmen aber auch alle anderen interessierten Sportler auf. Die geeigneten Ausdauersportarten für die Herzgesundheit sind: 

  • Wandern
  • Schwimmen
  • Joggen
  • Walking und Nordic Walking
  • Radfahren
  • Skilanglauf
  • Rudern

Wer schon an einer Herzkrankheit leidet, sollte die Intensität unbedingt mit seinem behandelnden Arzt absprechen. Generell gilt die moderate Trainingsintensität als angemessen, bei der mittlere Pulswerte erreicht werden. Die Herzsportler können leicht ins Schwitzen geraten, sollten aber beim Sport noch sprechen können. 

Blutfette abbauen 

Erst durch eine Blutuntersuchung erfahren viele Menschen, dass ihre Blutfettwerte erhöht sind. Dadurch steigt das Risiko für einen Herzinfarkt. Die vollwertige Ernährung, Sport und in der Folge ein reduziertes Gewicht bringen die Blutfettwerte wieder ins Lot, doch manchmal sind auch blutfettsenkende Medikamente erforderlich.

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