Der Fußball ist die wichtigste Breitensportart in Europa, was nicht nur den großen Events WM und EM oder den erstklassigen Ligen geschuldet ist. Es ist ein Sport, der sehr viel Spaß macht und auf der Ebene des Amateursports relativ gesund ist – was für den Profifußball aufgrund der enormen Verletzungsgefahren leider nicht mehr uneingeschränkt gilt. In Deutschland gibt es mehrere Millionen Amateurfußballer und zahllose Vereine. Warum ist Fußball für diese Freizeitsportler so gesund? 

Fußball trainiert umfassend 

Beim Fußballspielen werden fast alle Muskeln beansprucht. Selbst die Nackenmuskulatur braucht der Fußballer beim Kopfball, beim kraftvollen Schuss trainiert er Fußmuskeln. Hinzu kommt der ständige Belastungswechsel des Kreislaufs, denn die Kicker stehen manchmal still, bewegen sich danach mäßig schnell über den Platz und sprinten plötzlich los. Dabei wechseln sie in wenigen Sekunden die Geschwindigkeit und Laufrichtung. Nicht zuletzt legen sie während eines Spiels eine enorme Laufstrecke zurück. Am meisten läuft übrigens häufig der Schiedsrichter. Das stärkt das Herz-Kreislauf-System von ansonsten gesunden Menschen enorm. 

Wie gesund müssen Fußballer sein? 

Wie schon angedeutet wirkt sich Fußball sehr positiv auf den Organismus aus, wenn der Fußballer an sich gesund ist. Einem herzkranken Menschen würde man diesen Sport nicht empfehlen. Profis werden daher sehr regelmäßig untersucht, auch aktiven Amateurfußballern ist der Check zu empfehlen. Dazu gehören das EKG und Blutdruckmessungen, die Spirometrie für die Kontrolle des Atmungssystems und auch eine Untersuchung der Blutwerte. Der Bewegungsapparat muss in Ordnung sein. Dazu zählen die Muskeln, Knochen und Gelenke. Wer nicht vollkommen fit ist, sollte den Ball nicht nur im sprichwörtlichen Sinn eher flach halten. 

Fußballtraining ohne Verletzungen 

Wenn schon im Eifer des Punktspiels ein hohes Verletzungsrisiko besteht, dann sollte dieses wenigstens beim Training minimiert werden. Verletzungen beim Fußball sind sehr oft Muskel- und Bänderrisse, die durch ungenügendes Aufwärmen vor dem Spiel entstehen können. Wenn der kalte, nicht vorgedehnte Muskel urplötzlich schnellste und heftigste Bewegungen ausführen soll, sind solche Verletzungen nicht auszuschließen. Lockerungs- und Dehnübungen vor dem Spiel sind daher Pflicht. Darüber hinaus sollte die Muskulatur durch regelmäßiges Ausdauertraining gestärkt werden. Im Fußballtraining gilt: Wenn Schmerzen die Grenzen der Belastbarkeit anzeigen, ist es sinnvoller, einen Gang zurückzuschalten. Es mag dann lieber der Kamerad das Tor schießen und den Ruhm kassieren. Die eigene Gesundheit geht vor.

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