Auf der Welt kiffen mittlerweile 166 Millionen Menschen täglich und der Trend geht stetig nach oben. In den USA kann man sehen, wie die Legalisierung das Konsumverhalten verändert.

Der Genuss von Alkohol sank durch die Legalisierung in mehreren Staaten in wenigen Monaten um mehr als ein Drittel. Der Hintergrund ist die geglaubte Harmlosigkeit der Droge. Leider ist das durch den erhöhten THC Gehalt der letzten Jahre nur ein Mythos!

Der Imagewandel von Cannabis

Marihuana geniest eine wachsende Akzeptanz, da es eine Pflanze ist und mittlerweile immer weiter legalisiert wird. Prominente und erfolgreiche Menschen konsumieren sie öffentlich und bekennen sich Kiffer zu sein. Das Fernsehen und der Staat verharmlosen die Droge zudem immer mehr.

Kranke Menschen finden eine Alternative zu Medikamenten und lindern dadurch Schmerzen und weiter Beschwerden. Das ist auch teilweise richtig so. Leider hat die Pflanze nicht nur Ihre Vorteile. Es kann vielen Menschen helfen, die körperliche Beschwerden haben aber das trifft nicht auf gesunde Menschen zu. Ein gesunder Mensch sollte sich nicht täglich THC zuführen und das aus bewiesenen Gründen.

Die Auswirkungen von täglichem Cannabis-Konsum

Die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit ist die größte Gefahr. Am Anfang ist es eine Möglichkeit abzuschalten und dem Alltag zu entkommen. Nach einiger Zeit ist aber diese angenehme Euphorie aber nur noch durch immer größere Mengen zu erreichen. Irgendwann fühlt man sich nicht mehr gut, wenn der THC Spiegel im Körper sinkt. Der Grund dafür ist das Endocannabinoidsystem.

Dieses System sorgt dafür, das Freude, Appetit, Schlaf und viele weitere Funktionen im Gleichgewicht bleiben. Das THC dockt jedoch an dieselben Rezeptoren an, wie das körpereigene, vom Endocannabinoidsystem produzierte Ananandamid. Ab diesem Zeitpunkt fühlt sich ein Dauerkiffer nicht mehr vollständig, ohne täglich zu kiffen.

Was passiert, wenn ich aufhöre zu kiffen?

Erst nach dem Aufhören zeigt sich die Wirkung des täglichen Kiffens. Entzugserscheinungen machen sich breit. Schlafstörungen, Übelkeit und innere Unruhe machen sich breit. Dem Körper fehlt das THC, um die unzähligen Körperfunktionen im Gleichgewicht zu halten.

Viele denken, das es nach ein, zwei Tagen wieder vorbei ist. Das gilt leider in den meisten Fällen nicht. Der Grund dafür ist die Anlagerung des THC‘s im Körperfett. Es dauert im Durchschnitt sieben Wochen, bis der Körper seinen Stoffwechsel wieder umgestellt hat und gereinigt ist.

Wie schaffe ich es mit dem Kiffen wieder aufzuhören?

Es gibt mehrere Webseiten zum Cannabis-Entzug, die einen Langzeitkiffer mit Tipps und Tricks unterstützen.  Du solltest jedoch nicht einfach aufhören und denken, dass es mit ein, zwei Tipps getan ist. Du solltest eine komplette Schritt- für Schritt Anleitung in Anspruch nehmen, um auch langfristig clean zu bleiben.

Ohne die richtige Vorbereitung und Anleitung ist ein Cannabis-Entzug wenig erfolgversprechend. Viele schaffen es kurzfristig, fangen aber früher oder später immer wieder an. Irgendwann ist das Anfangen und wieder Aufhören so deprimierend, das es sich psychisch einprägt und der Absprung langfristig nicht mehr möglich wird.

Fazit:

Cannabis ist hilfreich für Personen, die unter einer Erkrankung leiden und Cannabis als Alternative zu Medikamenten zuführen. Gesund Mensch sollten jedoch auf keinen Fall täglich konsumieren. Der THC Gehalt ist in den letzten 5 Jahren von durchschnittlich 5 % auf 15 % angestiegen. Fakt ist, das Cannabis eine psychoaktive Substanz beinhaltet, die früher oder später ein Leben negativ beeinflussen wird.

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