Der Wirkstoff CBD (Cannabidiol) aus der Hanfpflanze wird gerne verwechselt mit einem Rauschmittel, obwohl es gar keins ist. Unabhängig von der konsumierten Menge, wird man von CBD auf keinen Fall „high“. 

Um CBD zu gewinnen beziehungsweise das CBD Öl, wird die weibliche Hanfpflanze benötigt ohne den Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabidiol) da es eine illegale Substanz ist — zumindest in Deutschland. Obwohl CBD nicht „high“ macht ist es nicht zu unterschätzen. Bei richtiger Dosierung hat der Cannabis-Wirkstoff durchaus seine Wirkungen, dies wurde bereits in vielen unabhängigen Studien bestätigt und auch Wissenschaftler haben erfolgreich CBD bei Krebspatienten, Schizophrenie und bei vielen Autoimmunerkrankungen genutzt.

Aufgrund seiner Effektivität wird das Cannabidiol oftmals in der Medizin eingesetzt. In Deutschland ist CBD aber keine Medizin sondern ein Nahrungsergänzungsmittel und daher frei erhältlich.

Wie wirkt sich CBD auf den Körper aus?

  • Es kann den Körper entkrampfen
  • CBD hilft gegen Diabetes (Typ 2)
  • Cannabidiol hat schmerzlindernde Effekte auf den Körper
  • Enthält Gamma-Linolensäure (entzündungshemmende Effekte)
  • Hilft bei der Eindämmung von Entzündungsprozessen

Zusätzlich kann CBD auch hierbei helfen:

  • lindert Angstzustände
  • Hilft gegen Schlaflosigkeit
  • Bekämpft Akne
  • Hemmt das Wachstum von Tumoren
  • Führt zur Appetitlosigkeit
  • Hilft gegen Bewusstseinsstörungen
  • Hilft gegen Übelkeit und Erbrechen

CBD kann durchaus auch Nebenwirkungen haben. Aus eigener Erfahrung kann ich allerdings sagen, dass mir bisher noch kein Mensch begegnet ist der auch nur den Ansatz von Nebenwirkungen hatte. Im Grunde sind die Nebenwirkungen – sollten welche eintreten – auch gar nicht schlimm. 

Nebenwirkungen von CBD könnten beispielsweise sein: Trockener Mund (dagegen könnte das Kauen von Kaugummi helfen), Müdigkeit (mach diesen Nachteil zum Vorteil), Benommenheit und verstärktes Zittern bei Parkinson-Patienten. Jeder Körper reagiert hier allerdings anders.

Wie schaut die Zukunft von CBD aus?

Nachdem wir die Frage geklärt haben, was CBD überhaupt ist, möchten wir nun die Zukunft des Wirkstoffs erläutern. Aktuell drängen viele EU-Abgeordnete darauf, dass mehr Forschungsgelder für die Cannabis-Forschung ausgegeben werden sollen.

Zudem muss in der Zukunft mehr getan werden zur Aufklärung über die Hanfpflanze und CBD. Es ist nicht selten, dass die Menschen CBD mit dem Rauschmittel verwechseln und Cannabis direkt als „Droge“ bezeichnen. 

Es ist schon interessant: Diese Pflanze gibt es schon immer auf diesen Planeten und seit über 5.000 Jahren wird die Pflanze in der Medizin verwendet. Erst die letzten 70 Jahre haben aus der Nutz- und Zierpflanze Cannabis ein Ungeheuer geschaffen. 

In der Zukunft wird Cannabis immer mehr in der Gesellschaft akzeptiert werden. Man geht sogar fest davon aus, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist bis die komplette Legalisierung von THC-haltigen Cannabis besiegelt wird. Viele Länder passen momentan ihre Gesetze an. Luxemburg könnte das erste Land in Europa werden, welches Cannabis komplett legalisiert.

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